Kegeltour 2007 Hamburg

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10 Jahre KC MIB, einen geileren Club gab’s noch nie - oder Hamburg ist jetzt trocken, denn wir waren richtig rocken.

Sehr geehrte Leserschaft, hiermit möchten wir euch einen kleinen Einblick in das Spektakel gewähren, das der KC MIB in Hamburg erlebt hat.

Start der Tour war Freitag, der 24.08.07, um ca. 06.00 Uhr. 12 Männer in schwarzen Anzügen und Sonnebrille (also dem offiziellen KC-MIB Outfit) versammelten sich auf dem Parkplatz der Volksbank in Walbeck. Hier wurde jedem Mitglied vom Präses Matthes ein Überlebensjutesack überreicht. Dieser war mit vielen wichtigen Helferlein bestückt: Hefeteilchen und Kurze gegen den Durst - Schnupp, Brötchen und Käsewürfel gegen den Hunger.  Hoch motiviert und durstig stiegen wir dann alsbald in den bekannten Spargel „Samba“ Express von der Polfers-Bande, am Steuer: Scheng himself. Ziel der Fahrt: Offiziell unbekannt (Ganz aufmerksame Kegler hatten allerdings schon das Reiseziel durch einen kleinen „Versprecher“ des Vize-Präses aufschnappen können: Hamburg – Wir kommen!). Die Frage war jetzt nur noch: Wie kommen wir da hin? Auch das hatte sich schnell geklärt, als Scheng das Spaßmobil zielstrebig auf die A40 lotste und den Duisburger Bahnhof ansteuerte.,

Wir sind zwar der reichste Club der Welt, aber der Präses hat völlig richtig gehandelt als er sich für die Regional“express“-Variante entschieden hat und somit fette Kohle gespart hat. Das macht uns eben auch zum (Geiz ist) geilsten Club der Welt: Wir hatten noch mehr Geld in der Kasse übrig für Wein, Weib und Gesang.

Das schönste an dem Ticket mit dem Aufdruck „Hamburg hin und zurück“ war allerdings die Bestätigung: Es geht nicht nach Willingen, zur Loveparade oder nach Lourdes!!! Das Wochenende konnte also getrost auf uns zukommen.

Bis nach Hamburg war es dann eine, wie immer gepflegte Fahrt, wir wissen uns ja zu benehmen. Gut, meistens jedenfalls. Im Bahnhof Minden gab es beispielsweise diese außerplanmäßige Bahnhofsdurchsage durch unser Neumitglied Ralle. Er hatte schnell herausgefunden, wie man die dort installierte Mikrofonanlage bedienen kann und somit erfuhr dank ihm netterweise der komplette Bahnhof von unserer Ankunft. Irgendwann dann auch der Bahnhofs- Sheriff, der wie man sich vorstellen kann, wenig begeistert reagierte: „Sind wir denn hier im Kindergarten?“ -  „Nee, aber wir sind auf Kegeltour.“

Puh, unser Charme hatte uns wieder mal gerettet. Dann also weiter bis nach Hamburg.

In Hamburg Harburg galt es die letzte Umsteigeaufgabe der Hinfahrt zu lösen - Ralle und Maggi konnten hier leider keine Punkte sammeln. In ein Gespräch mit 2 jungen Damen vertieft (es ging angeblich um Bücher), kam der Anruf von Matthes ob sie denn auch aussteigen möchten. Klar wollten sie das, aber der Zug fuhr schon wieder los. Aber wer Matthes aka. Mc Gyver kennt, weiß dass er für alles eine Lösung hat. Er hatte schnell eine Alternativroute ausgearbeitet, die uns am Hamburger Hauptbahnhof wieder vereinte. „Et hät noch immer jut jejange“, wie ein rheinisches Völkchen sagt.

Zielstrebig rollte der Club sich und sein Gepäck zur Herberge in Hamburg Altona, von uns liebevoll „Daytona“ genannt, in den Schanzenstern: Ein nettes Hotel mit Bio Siegel.

Dort erhielten wir dann auch unsere neuen schicken Tour-Shirts, die einige neugierige Blicke der Hamburger ernteten. Wir sahen in den braunen Polos mit großer weißer Rückennummer ein bisschen aus wie die B-Mannschaft vom 1. FC St. Pauli. Folgerichtig marschierten wir erstmal zu den Landungsbrücken ins Trainingslager zu Tanja, der sympathischen Bedienung im Hafencafe, die uns in den folgenden Stunden durch die Getränkekarte führte.

Nach dieser harten Trainingseinheit fühlte sich Maggi dermaßen erhitzt, dass er gerne die von den Kegelbrüdern zusammengelegten Mutprobe-Moppen entgegennahm, um dann mit einem lauter Platscher in die Elbe einzutauchen.

Ohne die helfende Hand von Mattes wäre er wahrscheinlich noch heute in einem der „saubersten“ Flüsse Deutschlands unterwegs, aber der Präses hat ihn Gott sei Dank rausgezogen.

Während der Rückfahrt  haben dann noch Maggi und Emil an ihrer Bewerbung zum Superagenten gefeilt, sicherlich sehr zur Freude der Hamburger. Im Waggon wurde jede freie Ecke genutzt um abzutauchen und sich zu verstecken, dabei standen natürlich beide im Funkkontakt. Hier sind dann aber auch die beiden einzig unangenehm aufgefallenen Hamburgerinnen entdeckt worden, die ihre 4er Sitzgruppe einfach nicht als Versteck anbieten wollten. Sonst kann man aber nur sagen: Die Hamburger sind ein wirklich total nettes und hilfsbereites Völkchen. In Daytona angekommen hat Emil dann noch mal kurz demonstriert wie man sich unter einer Sitzbank verstecken kann; Spaß pur für alle Anwesenden.

Nachdem die Lachmuskeln zu Genüge beansprucht waren, war der Magen an der Reihe. Burger King lag auf dem Weg zum Hotel, also kam man nicht drum rum einzukehren und ein halbes Rind im Brot zu bestellen. Zumindest erging es dem Highlander so, der sich mit einem Triple-Burger angelegt hatte. Dieses Teil ist so dick, dass es fast nicht abzubeißen ist. Aber das hat Mike ja noch nie gestört. Wer es schafft einen Grillteller auf der Haus und Hof Kegelbahn zu verdrücken und dann auch noch weiter zu kegeln, der kann auch mit so einem Burger umgehen.

Abends stand dann endlich etwas Kultur auf dem Programm: Es ging also auf die Reeperbahn! Eine Bekannte von Maggi hatte uns vorab mit Tipps versorgt, so dass wir zielstrebig den ersten Biertisch am Hans-Albers Platz ansteuern konnten. Als man die ersten Bier, Caipis, Wodka Red-Bull (2 cl oder 4 cl?) etc. gekippt hatte, war man locker genug für eine Fotosession mit Olivia Jones, der semiprominenten 2 Meter Transe, die wir an der Bar gegenüber gesichtet hatten.

Im „Lousiana“ haben sich dann auch Kathi (Maggis Bekannte) mit ihrem Bekannten Alex zu uns gesellt. Kurios an diesem Laden waren die Caipis. Man kann es kurz und bündig sagen: Von „schmeckt fast nur nach Zucker“ bis „Totschläger“ waren alle Mischungen zu haben. Man wusste nur nicht welche man bekam. Das „Frieda B.“ war der richtige Tipp zum Schluss. Eine nette Kneipe mit verdammt lauter – aber auch verdammt geiler - Musik. Man wollte gar nicht mehr weg und so wurde gerockt, gesoffen und gefeiert, bis es dann in den frühen Morgenstunden Richtung Hotel ging. Zeit für eine Mütze Schlaf nach fast 24 Stunden Party.

Der Samstagmorgen begann dann erst einmal mit einem Frühstück im Hotel. Fast alle Frühstücks-Cereralien hatten das Biosiegel, was will man mehr!?

Gut gestärkt machten wir uns auf zum Jungfernstieg. In einer scheinbar noblen Einkaufsgegend fühlten wir uns spontan wohl (und durstig) und bezogen die Aussengastronomie eines Restaurants. Molto gab hier einen Gratis-Kurs in Sachen Cocktail-Mixing. Fälschlicherweise wurde ihm nach einer Bestellung eines Wodka Red-Bull nur die 2 cl oder 4 cl Variante angeboten. Auf die Frage wie viel cl denn jetzt in sein Erfrischungsgetränk gezapft werden sollten, antwortete Molto ganz trocken: „Egal, Hauptsache groß“. Groß war dann aber nur die Ernüchterung, denn 4 cl schmeckten ungefähr so sehr nach Wodka wie ne Flasche Apollinaris von Hamburgs berühmtester Tanke. Also wurde der nächste Red Bull erst mal mit 8 cl bestellt – prompt folgte der vorsichtige Hinweis der Bedienung, dass dieser dann aber auch deutlich teurer sei. Als ihr dann aber klar wurde welcher Club bei ihr sitzt (zur Sicherheit: Der reichste und geilste) hatte sich die Frage erübrigt. Aber nach mehr Spritt hat dieser dann auch nicht geschmeckt, also hieß es so schnell wie möglich weg hier, denn hier konnte keiner „satt“ werden.

Mitnehmen konnten wir aber noch das:

Ducksteiner sieht dem Wasser der Elbe sehr ähnlich (und laut Aussage des Highlanders schmeckt es auch so).

„Ein Handy ohne Strom und Ladekabel ist scheiße wenn man kurz vor seinem Geburtstag steht und seine weibliche Reiseleitung anrufen möchte.“ dachte sich Maggi. So suchte er nach Kontakt (primär für sein Handy) mit der Nummer: „Kann ich mal Ihr Nokia-Ladegerät ausleihen?“ (Mangels Erfolg ist er allerdings letztlich auf ein Original- Nokia-Kaufkabel für 5 Euro umgeschwenkt.).

Es half alles nichts, wir mussten zurück zu den Landungsbrücken, den diesen Stadtteil kannten wir ja schon fast so gut wie die Kneipenmeile in Walbeck. Als wir so die Landungsbrücken entlang schlenderten wurden wir von einem Pseudo-Seebären mit Zopf an der Halbglatze aufgeklärt, dass man ein Feigling sei wenn man nicht einem der ca. 417 Touristenkutter zusteigt. Aber da wir ja schon bestimmt seit 30 Stunden keine Touris mehr waren, sind wir nicht zugestiegen. Außerdem waren wir ja auch auf der Suche nach dem legendären Uferstrand um dort gemütlich die Bundesliga zu schauen.

Wir mussten bald feststellen, dass dieser ausgerechnet an diesem Tag geschlossen hatte – es nützte alles nichts, wir mussten wieder zu unserer Hamburger Wahlheimat, dem Hans-Albers-Platz auf der Reeperbahn.

Der Fußmarsch dorthin dauerte schon seine halbe Stunde, aber das tat auch mal gut. OK, der Vize TBV Lemmgo stellte schnell fest dass er in dieser Zeit mindestens 4 Pils hätte vernichten können, aber verdurstet ist er an dieser Erfahrung auch nicht. Eine schöne (bzw. normal „saubere“) Hamburger Kneipe war schnell ausgemacht und eignete sich dank Leinwand und Premiere prima zum Fussi gucken.

Währenddessen machte sich der Kulturausschuss des KC MIB (Mattes, Tele, Rallef und Griller) auf die ausgelassene Hafenrundfahrt nachzuholen. Aber nicht auf einem dieser Touristenneppkutter - nein, das Ziel unserer feuchten Träume war die „Claudia Glitscher“. Ein kleines (das sollte noch von Vorteil sein) aber feines Ausflugboot mit einem echten Hamburger Seebären an Board. Es ging vorbei an den großen Werften, der MS Aida und durch die Hamburger Speicherstadt, bis er plötzlich vor einer Brücke stoppte und die ganze Meute zu sich nach vorne beorderte. Leicht ungläubig setzten wir uns in Bewegung, aber dank dieser Aktion wurde das Boot vorne an seiner höchsten Stelle tiefer und so passten wir auch durch die niedrigsten Brücken. Kurze Zeit später war die Schadenfreude umso größer, also unser Kapitän einen seiner Kollegen entdeckte, der gerade notdürftig versuchte seinen zusammengekrachten Führerstand wieder zusammenzubasteln. Offensichtlich hatte er nicht so hilfsbereite Ausflügler an Bord gehabt.

Währenddessen überkam den restlichen KC-MIBlern in der Sportkneipe ein leichtes Hungergefühl. Die gegenüberliegende Pizzeria rief scheinbar einladend herüber. Aber dann die Ernüchterung: Es wurden zwar Pizzen bestellt, aber offensichtlich wurde nur ein XXS Stück Pappe mit einem Klecks Tomatensoße und einem nicht näher untersuchungswürdigen Belag geliefert. Da sind wir aber andere Dinge gewohnt.

Zur Aufmunterung in der Halbzeit der Premierekonferenz inspizierten dann 3 Kegelbrüder den schräg gegenüberliegenden Sexshop.

Da hier nicht die richtige Ware geboten wurde wollten die 3 weitersuchen, es musste ja noch mehr Shops in Hamburg geben. Bei der Diskussion ob man auf die gegenüberliegende Straße wechseln soll, nahm sich eine junge vorbeilaufende Passantin die Kopfhörer aus den Ohren und fragte: „Welche Straße sucht ihr?“ Nach einigen Sekunden der Verwunderung zwischen den Dreien wurde dann aber schnell geklärt dass wir einen guten Sexshop suchen, der bestimmte Artikel enthalten sollte. Wir sind ja schließlich ehrlich. Die Gute hatte auch sofort einen Tipp parat, nämlich ca. 300 m weiter gegenüber wäre ein edler Sexshop auf mehreren Etagen, den sollten wir doch aufsuchen. Hier wurde einem wieder bewusst wie freundlich die Hamburger sind, und man bedankte sich brav.

Im Shop selbst wurden dann recht zügig die richtigen Accessoires gefunden. Die Aufmerksamkeit konzentrierte sich dann aber auf zwei augenscheinlich identische Vibratoren, die einmal mit  „Voll“ und einmal mit „Hohl“ gekennzeichnet waren. Da stellte sich doch die Frage wozu der Unterschied denn da sei. Und wieder musste uns eine freundliche Hamburgerin aufklären und im Nachhinein war es doch ganz logisch, aber als Mann macht man sich einfach keine Gedanken darum. Bei dem Hohlen wird der Arm einfach nicht so schnell schlapp!!! Also, werte Herren der Schöpfung, wenn ihr eure Lebensabschnittsgefährtin mit einem Vibrator überraschen möchtet, dann denkt immer an das Gewicht und versucht die Kraft der Überraschten einzuschätzen.

Mit den neu erworbenen Spielzeugen ging es dann zurück zur Sportsbar, natürlich nicht ohne einen „Tax Free Shop“ aufzusuchen. Die hatten Ringe für unschlagbare 6,99 € im Angebot, und ob ihr es glaubt oder nicht: Die Verzierung des Ringes kann man drehen, wie auf einem Kugellager. Einfach Toll und so innovativ.

Als dann später der Fußball zu Ende geguckt war und Litze alle Ergebnisse auf seinem privaten Tippschein eingetragen hatte ging es zurück zum Hotel - frisch machen für die Nachttour.

Diese führte uns auf den Dom (Kirmes). Die Kirmes in Geldern ist ja schon was, aber diese Mopete ist ca. 5-mal so groß.

Ganz am Anfang trafen wir dann auch schon den ersten Junggesellinnenabschied. Man, man, man hatten die eine schlechte Verkäuferin. Erst mal gab es nur kleine Twix, Mars und Milky Ways und sage und schreibe ein Kondom in dem ganzen Bauchladen. Wer will denn so eine Plörre kaufen?! Aber man will ja Good Will zeigen, aber bei 1,50 € pro Schokoriegel(chen) hört der Spaß doch auf, und an handeln war ja nicht zu denken. Später haben wir die Ladies noch mal gesehen, und man kann es vorsichtig ausdrücken: Der Bauchladen war noch fast gerammelt voll (wen wundert’s).

Die Kirmes-Achterbahn allerdings hatte echt was zu bieten. Sehr viele Loopings und Korkenzieher-Kurven. Litze hat sich überreden lassen mitzufahren, auch wenn ihm das die vorher gegessenen Pilze mit Kräutersoße echt übel genommen haben.

Aber ein tapferer Schalker übergibt sich nicht, es ging auch so. Nur die Beine waren ne Minute oder zwei etwas wackelig.

Dann gab es noch die Super-Losbude, jedes Los ein Gewinn. Da hieß es für Highlander und Maggi zugreifen, denn wir wollten den Hauptpreis, ein Custom-Bicycle für Joschi absahnen. Aber komischerweise brauchte man für den Hauptgewinn auch ein grünes Los. Die anderen Farben hatten wir zu genüge, aber grün hatten sie irgendwie vergessen beizumischen.

Es musste also etwas besser Planbares her: Torwandschiessen!

3 Treffer und man durfte sich ein Fußballtrikot aussuchen. Da ja nur Fußballprofis im KC MIB weilen, meinten natürlich (fast) alle mal schießen zu müssen.

Keiner hat es gepackt, außer: Richtig, Starkeeper Emil „Sticko Stienen“ Zatopek. Der Torwart musste mal kurz zeigen wie man sich ein St. Pauli Trikot an Land zieht, und die anderen guckten dumm aus der Wäsche. Mittlerweile war auch Zaehli wieder zu uns gestoßen, somit konnten wir komplett weiter ziehen.

Dann ging es doch langsam auf den 26.08. zu, KC-Bruder Maggi hatte einen Geburtstag gebucht. Den wollte man standesgemäß im Frieda B. feiern. Leider hat es nicht ganz hingehauen pünktlich da zu sein, somit haben seine KC-Brüder alles auf offener Straße zelebriert. Und zelebriert ist nicht übertrieben. Aus vollster Kehle wurde gesungen, es wurde gratuliert, nette kleine Geschenke wurden überreicht, es wurde wieder gesungen. Maggi hätte fast, mit gerade Mal 30, ein Tränchen der Rührung verdrückt. Man soll seinen Gefühlen freien Lauf lassen, aber es ging auch so.

Dann ging es weiter. Emil und Zaehli verabschiedeten sich vorzeitig. Emil musste am nächsten Tag früh raus, weil er früher abreisen wollte. Straelen braucht seinen Keeper. (Anmerkung der Redaktion: Ein weiterer Straelener Fußballer musste früh raus und eher abreisen, aber da gingen noch mindestens 4 Pils rein).

Kathi und Alex haben sich dann auch wieder zum Gratulieren und Feiern eingefunden. Nach der Geburtstagsrunde war die Kegelkasse mal wieder gefragt, und es hat sie nicht die Bohne gejuckt. Aus vollen Zügen hat sie uns mit ganz vielen, leckeren, alkoholischen Getränken versorgt. Das Frieda B. rockte – und wir rockten das Frieda B.

Ein Geschenk hat Maggi noch unerwarteter Weise an diesem Abend bekommen, aber mehr kann man dazu nicht sagen, getreu dem Grundsatz: was auf der Tour passiert, bleibt auf der Tour. Nur soviel sei gesagt, es hatte nichts mit Bordsteinschwalben zu tun, es war nichts unanständiges, nein sogar etwas sehr erfreuliches. Wie weitere Recherchen nach der Tour gezeigt haben, wurde durch die KC-Brüder aber auch so sehr darauf gedrängt, dass es (fast) nicht anders ging. An dieser Stelle aber ein Riesen Danke Schön für die Hartnäckigkeit der Kollegen.

Es war ein würdiger letzter Abend der Hamburgtour. Nach und nach suchten wir dann doch noch ein Mützchen Schlaf – der Morgen versprach einigermaßen stressig zu werden. Durchhaltekönige waren Mattes und Ralle. Die Aussicht auf ein leckeres Fischbrötchen auf dem (original) Hamburger Fischmarkt verlieh’ neue Lebensgeister.

Respekt.

Es rückte der Morgen an, die Krieger rafften ihre Sachen zusammen (Maggi fand sogar noch ein vom Fischmarkt mitgebrachtes Krabbenbrötchen unter seinem Kopfkissen), teilweise wurde auch noch gefrühstückt und dann musste man sich leider der Abreise hingeben. Doch was war das? Molto kam runter, munter und frisch wie der Morgen. Moment mal, noch nie hat Molto am letzen Tag so gut ausgesehen. Was war los? Gott sei Dank kamen aber eine Stunde später die Freude und der Glauben an das Altbewährte wieder auf. Molto fügte sich seinem Körper und war voll im Arsch. Sprüche wie „nie wieder Alkohol“ fielen und für uns war alles Gut.

So wie die ganze Tour eben.

Doch eins hat leider während der ganzen Tour nicht geklappt:

“Wir haben uns nicht den „Rütten“ tätowieren lassen“

Fazit der „Hamburg unsere Perle-Tour“:

Hamburg ist ne sau geile Stadt, hat sehr nette Einwohner zu bieten, Ducksteiner wird frisch aus der Elbe gezapft, und das Frieda B. ist nur ein fünftel der E-Dry, aber dafür hat man 100 mal mehr Spaß dabei.

- Wir kommen wieder! -

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© by Maggi, Ratte & Mc Matt